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Antikriegstag am 1. SeptemberEr ist nicht tot – der Krieg Sich an Friedensaktivisten erinnern, den Opfern Namen geben und sich den aktuellen Fragestellungen zum Thema Gerechtigkeit und Frieden stellen: Der Antikriegstag am 1. September am Sühnekreuz in der Gemeinde Mariä-Himmelfahrt Meschede zum Beginn des zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren.

16.08.2018: Mehr fürs Militär - nicht mit uns!

Streiten für Gerechtigkeit, Frieden und Abrüstung

Mit der pax christi Kampagne "Mehr fürs Militär – Nicht mit uns!“ beim DGB-Friedensfestival wollen pax christi und weitere Dortmunder Gruppen und Parteien gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung informieren und mobilisieren


Die Internationale Katholische Friedensbewegung pax christi ruft zusammen mit dem katholischen Forum Dortmund, dem Unterbezirk Dortmund der SPD, Bündnis90/ Die Grünen, Die Linke, Attac, DFG-VK-NRW, dem Dortmunder Friedensforum, dem Bündnis Dortmund gegen Rechts, dem DGB, Franziskanern in Dortmund auf: "Mehr fürs Militär? - Nicht mit uns!" Im Jahr 2014 hatten sich die Nato-Länder darauf verständigt, 2% ihrer jeweiligen Wirtschaftsleistung für Waffen und Soldaten auszugeben. Deutschlands Ausgaben liegen derzeit bei 1,2%. pax christi fordert die Bundesregierung auf:

  • Stoppen Sie das Zweiprozentziel der Nato
  • Stärken Sie Wege gemeinsamer Sicherheit und internationaler Zusammenarbeit
  • Setzen Sie auf Abrüstung und Rüstungskontrolle

"Mit den geplanten Neuanschaffungen für die Bundeswehr beteiligt sich die Bundesregierung an der weltweiten Aufrüstungsspirale. Statt Aufgaben der Bundeswehr einzudämmen zugunsten von internationalen zivilen Konfliktbearbeitungsmechanismen wie UNO und OSZE, wird das Militär in immer mehr Auslandseinsätze geschickt. “, betont Rösch-Metzler (Vorsitzende der pax christi-Deutsche Sektion e.V.).

"2 Prozent hören sich so wenig an. In Wirklichkeit bedeuten sie aber fast eine Verdoppelung des Rüstungshaushaltes um 25 Mrd. €! Diese Aufrüstung lehnen wir ab", so Manfred Jäger vom pax christi-Diözesanverband Paderborn, einer der Initiatoren für den Aktionstag in Dortmund. "Frieden geht anders", fährt er fort, "den Frieden fördern nur gerechte Wirtschaftsverhältnisse und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Wir nutzen das Friedensfestival des DGB, um mit Straßenaktionen, einer Verlosung und von Schauspielern vorgetragenen historischen Friedensreden Unterschriften gegen die Aufrüstung zu sammeln."

Mit dem Aktionstag am Freitag, den 31.8.2018 im Rahmen des DGB-Friedensfestivals zum Antikriegstag (01.09.) wollen die beteiligten Gruppen, Parteien und Organisationen an der Petri-Kirche mit einem vielfältigen Programm über die Aufrüstungspläne informieren und dagegen mobilisieren.

Wo: Dortmund, Katharinenstraße/Ecke Kampstraße

Wann: 16:00 - 19:00 Uhr

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