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Antikriegstag am 1. SeptemberEr ist nicht tot – der Krieg Sich an Friedensaktivisten erinnern, den Opfern Namen geben und sich den aktuellen Fragestellungen zum Thema Gerechtigkeit und Frieden stellen: Der Antikriegstag am 1. September am Sühnekreuz in der Gemeinde Mariä-Himmelfahrt Meschede zum Beginn des zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren.

Einweihung Gedenkstätte Remblinghausen

In einer Gedenkstunde wurde am Samstag, dem 05. November 2016, eine Gedenktafel für die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Meschede -Remblinghausen der Öffentlichkeit übergeben.

"Erinnern und Gedenken sind Zeichen gegen das Vergessen". Aus dieser Motivation heraus gestaltete die Internationale Katholische Friedensbewegung pax christi Diözesanverband Paderborn in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Landesgeschäftsstelle NRW, der Stadt Meschede und dem Generalkonsulat der Republik Polen in Köln eine Gedenktafel für die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Meschede-Remblinghausen. Die Tafel verweist auf die Gräberstätte für polnische Kriegsgefangene und die Gräberstätte für deutsche Kriegstote auf dem Friedhof in Meschede-Remblinghausen.

"Ab Oktober 1939 wurden polnische Kriegsgefangene zu Zwangsarbeit im damaligen Deutschen Reich verpflichtet. Das Stammlager für Kriegsgefangene in Hemer – später in Dortmund – organisierte die Arbeitseinsätze im Regierungsbezirk Arnsberg. So wurden etwa 55 polnische Gefangene dem Kriegsgefangenenlager Schützenhalle in Remblinghausen zugewiesen. Das Lager wurde von Wehrmachtssoldaten bewacht. Die Kriegsgefangenen arbeiteten auf Bauernhöfen oder in Handwerksbetrieben in Remblinghausen und den umliegenden Orten. Ein enger Kontakt mit einheimischen Familien war untersagt. Gemeinsame Mahlzeiten galten als streng verboten. An die Verbote hielt man sich wenig. Trotz gleicher katholischer Konfession, wie die meisten Bewohner in Remblinghausen, durften die Kriegsgefangenen nicht am Gottesdienst in der Pfarrkirche teilnehmen. Ein polnischer Priester zelebrierte die Messen für die Gefangenen in der Nothelferkapelle an der Sägemühle." (Zitat: Text der Gedenktafel)